Bühne

by Schutzschall

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1.
KOMM MIT MIR Komm' runter wir fahr'n los. Ich weiß genau wohin du willst. Hab' vollgetankt und Öl gecheckt. Nichts hält uns auf. Ich versetze dir den Stoß den du so lang' vermisst. Der Zeitpunkt ist perfekt, heut' kommt uns nichts mehr in den Lauf. Komm' mit mir, die Pause hast du dir verdient mit mir, gib das Steuer einen Moment ab mit mir, ich verspreche nichts zu zerstörn' mit mir, das ich nicht auch reparieren kann KOMM' MIT MIR Wir erschließen Ufer fernab dieser Stadt, und nicht 'mal die A40 hält uns auf. Mit Schutzschall in den Ohren und Gelassenheit, haben wir die Zukunft fest im Blick. Komm' mit mir, die Pause hast du dir verdient mit mir, gib das Steuer einen Moment ab mit mir, ich versuche nichts zu zerstörn' mit mir, das ich nicht auch reparieren kann KOMM' MIT MIR
2.
02:15
LEBENSWANDEL Wenn du meine Zukunft im Kaffesatz liest wund're dich nicht wenn du schwarz siehst. Ich passe nicht in deine Welt und weiß das sowas missfällt. Was brachte diese lange Nacht? Es ist nichts so wie es scheint. Das Gegenteil von gut gemacht, ist noch immer gut gemeint. Wenn du meine Zukunft im Nebel erspähst, dann sieht es wirklich trüb aus. Hier kommt der Wind der dir entgegen bläst und weiß das sowas missfällt. Glaub' mir mach dir keine Sorgen, anders funktionier' ich nicht. Bis ein neuer mieser Morgen mahnt in grellstem Licht. Wenn du meine Zukunft im Kaffesatz liest wund're dich nicht wenn du schwarz siehst. Ich passe nicht in deine Welt und weiß das sowas missfällt. Mir geht's besser als ich ausseh', es ist nicht so schlimm wie's scheint. Und als echter Routinier weiß ich es war bloß gut gemeint.
3.
SCHÖNHEIT ZWEITER ORDNUNG Das ist ein Lied für den Typen, der daneben steht, während sich alles um die Leute auf der Bühne dreht. Der nur so schaut und friedlich seiner Wege geht, weil er noch nicht gefunden hat wonach er strebt. Der im Takt wippt, mit dem Finger schnippt, am Glas nippt und es dann kippt, auf der Suche nach der Schönheit zweiter Ordnung, die er auch schon in sich trägt. Das ist ein Lied für die Frau, die daneben steht, während die Andere die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die ihrer Wege geht und in die Gegend sieht, weil sie noch nicht gefunden hat, woran ihr liegt. Die im Takt wippt, mit dem Finger schnippt, am Glas nippt und es dann kippt, auf der Suche nach der Schönheit zweiter Ordnung, die sie auch schon in sich trägt. Ihr seid auf der Suche ...auf der Suche ...auf der Suche ...auf der Suche auf der Suche nach der Schönheit zweiter Ordnung, die ihr auch schon in euch tragt. Das ist ein Lied für all' die, die daneben steh'n, das Glück der And'ren nicht so recht verstehn. Die schau'n und weiter ihrer Wege geh'n, bis auch sie es endlich seh'n. bis auch sie es endlich seh'n. bis auch sie es endlich seh'n.
4.
02:15
ANGEKOMMEN Er wusste nicht so genau wohin er wollte. Dort ist er jetzt angekommen. Vor kurzem schien die Sonne er hat sich anleinen lassen. Damals schien's bequem heute kaum noch zu fassen. Jetzt bellt an Leinen er im Wettersturz mitten im Sommer. In seiner kleinen Welt wird jeder Furz zum Donner. Er wusste nicht so genau wohin er wollte. Dort ist er jetzt angekommen. Eins war von Anfang an klar: Es war nicht seine Schuld. Sah' sich unangreifbar, wartete voll Geduld. Doch als dann wirklich nichts geschah, da platzte ihm der Kragen. Ohne Punkt und Kommata begann er laut zu klagen. Er wusste nicht so genau wohin er wollte. Dort ist er jetzt angekommen.
5.
03:10
IM ERNST Jetzt mal im Ernst, wir können alles was wir woll'n. Sei das nun Wankelmut oder Allmachtsfantasie. Ja was macht denn das schon noch aus? Wenn du dich wärmst, weil es mal wieder nötig ist, an den viel schöneren Gedanken der Fremden. Ja was macht denn das schon noch aus? Jetzt mal im Ernst wenn du dann deine Sachen packst. Und das erdrückende Chaos zurück lässt Dann kommst du da schon wieder raus! Du planst jede Einzelheit und wartest auf die Gelegenheit denn dein Vertrau'n in die Unvorhersehbarkeit scheint nicht so unerschütterlich wie einst. Wie kommst du da bloß wieder raus? Wenn du dich fragst ob es nicht Möglichkeiten gäbe, diese Rolle, die dich langweilt, mal zu tauschen. Dann macht das schon so einiges aus.
6.
02:19
VERSTEHEN Okay schlag ein, der Deal ist perfekt. Auf uns zwei sei Verlass aber du springst zuerst. Das musst du schon versteh'n ich will jetzt erstmal was seh'n. Alles basiert au Vertrau'n beweiß' du jetzt mal dein's. Brauchst nicht alles zu durchschau'n. Oder hast du etwas keins? Das musst du schon versteh'n ich will jetzt erstmal was seh'n. Unterschreib' gleich hier ich werd' dir zur Seite steh'n, geduldig wie Papier, nur halt etwas weiter hinten Das musst du schon versteh'n ich will jetzt erstmal was seh'n.
7.
02:36
MORGENSTUND' Wer mit 'nem juckenden Arsch einschläft, wacht mit 'nem stinkenden Finger auf. Wer sich den Mist auf die lange Bank legt, rutscht irgendwann mal darauf aus. So'was hör' ich alle Tage, ich les' es im Internet. Ist ja auch richtig, gar keine Frage, aber ich bleib' jetzt mal im Bett. Denn Morgenstund' hat Blei im Arsch. Wenn man nicht in den Wald hinein ruft, dann schallt es auch nicht hinaus. Wenn amn so ganz dezent vor sich hin groovt, gibt’s etwas weniger Applaus. Aber das kann man leicht verschmerzen, durfte man doch im Gegenzug im Terminkalender schwärzen, was man so überhaupt nicht vertrug.
8.
03:53
ABRISS Kaum öffnet sich die Tür, da schmerzen alte Wunden. Ich hatte mich doch schon mehrfach neu erfunden. Er verfolgt eine Spur, er will jetzt ergründen welche Wege ich nahm und wohin diese münden. Vermutlich ohne Absicht zwingt er mich in die Regression. Kein Wunder, dass ich sie damals abriss, die Brücken zwischen ihm und da wo ich jetzt wohn'. Er ist der Freund eines Menschen der ich früher einmal war. Der den er besuchen will ist schon lange nicht mehr da. Er tauchte auf aus den Schatten ist für mich schwer einschätzbar, aus tiefer Vergangenheit, welche heute kaum mehr wahr. Er hat ein Gespür für die Ungereimtheiten, lässt sie unerwähnt, denn er will ja nicht streiten. Fühl' mich dennoch ertappt, nach den späten Vergleichen. Die Verbindung war gekappt, ohne Lebenszeichen. Vermutlich ohne Absicht zwingt er mich in die Regression. Kein Wunder, dass er sie damals abriss, die Brücken zwischen ihm und da wo ich jetzt wohn'. Er ist der Freund eines Menschen der ich früher einmal war. Der den er besuchen will ist schon lange nicht mehr da. Er tauchte auf aus den Schatten ist für mich schwer einschätzbar, aus tiefer Vergangenheit, welche heute kaum mehr wahr.
9.
02:28

credits

released June 1, 2010

Text & Musik: Michael Kleinschnittger
Mix & Mastering: Colze @ Session Park

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